un|mögliche Landschaften
TOPOGRAFIEN ZWISCHEN ABWESENHEIT, MATERIAL UND IMAGINATION
22. MÄRZ bis 17. MAI 2026
VERNISSAGE: Sonntag, 22. März 2026, 11:30 Uhr
FINISSAGE mit ARTIST TALK: Sonntag, 17. Mai 2026, 11:30 Uhr
BEGLEITPROGRAMM: siehe KURSE (nach unten scrollen)
Christina Karababa und Gabi Schwab-Trapp begreifen Skulptur als Erfahrungsraum, in dem Abwesenheit und Wandel sichtbar werden. In ihren Arbeiten verbinden sich Material, Landschaft und Bild zu Trägern von Zeit, Erinnerung und kollektiver Imagination. Die Ausstellung untersucht Prozesse der Transformation zwischen Natur, Kultur und technologischem Eingriff. Dazu gehören Orte, an denen Landschaft durch Rohstoffabbau grundlegend verändert wird. In skulpturalen und Mixed-Media-Arbeiten sowie in tragbaren Objekten werden Entzug, Fragment und Ursprung zu konkreten Gestaltungsmitteln, die das Zusammenspiel von Landschaft, Material und Intervention erfahrbar machen.
Öffnungszeiten:
22. März & 17. Mai 2026 11:30 — 20 Uhr,
23.03.2025 – 16.05.2026 Do, Sa und So 12 – 20 Uhr & werktags nach Absprache
Geschlossen: 03. – 06.04.2026 (Ostern), 14.05.2025 (Christi Himmelfahrt)
Diese Ausstellung wurde vorab unter dem Arbeitstitel »Kunst & Technik« angekündigt.
"Ein deutscher Dichter bin ich einst gewesen“ - Deutsche Exilliteratur 1933-1945
| Kursnr. | 262C4430K |
| Beginn | Sa., 07.11.2026, 15:00 - 18:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Romaneum, Raum 1.21 |
| Entgelt | 7,00 € |
| Teilnehmer | 10 - 14 |
| Altersgruppe | 16 - 99 Jahre |
Kursbeschreibung
Die deutsche Exilliteratur zwischen 1933 und 1945 entstand als direkte Folge der Machtübernahme der Nationalsozialisten. Mit der Errichtung der Diktatur wurden zahlreiche Schriftsteller, Intellektuelle und Künstler aufgrund ihrer politischen Haltung, ihrer Herkunft oder ihrer künstlerischen Freiheit verfolgt, mit Publikationsverboten belegt oder zur Emigration gezwungen. Sie fanden Zuflucht in verschiedenen Ländern Europas, aber auch in den USA, Lateinamerika oder Palästina.Zentrale Themen der Exilliteratur sind der Verlust der Heimat, die Erfahrung von Entwurzelung sowie die Auseinandersetzung mit Faschismus und Widerstand. Viele Werke reflektieren die politischen Entwicklungen kritisch und warnen vor den Gefahren totalitärer Systeme. Gleichzeitig thematisieren sie die schwierigen Lebensbedingungen im Exil, die oft von materieller Not, Sprachbarrieren und sozialer Isolation geprägt waren.
Formell zeigt die Exilliteratur eine große Vielfalt. Neben Romanen, Essays und Gedichten entstanden auch journalistische Texte und politische Pamphlete. Besonders wichtig waren Exilzeitschriften und Verlage, die den Autoren überhaupt erst eine Veröffentlichungsmöglichkeit boten. Diese literarische Produktion erfüllte nicht nur eine künstlerische, sondern auch eine politische Funktion: Sie sollte aufklären, Widerstand leisten und die deutsche Kultur im Ausland bewahren.
Dr. Alwin Müller-Jerina spürt dem Leben von Vicki Baum, Bertold Brecht, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger, Oskar Maria Graf, Irmgard Keun, der Familie Mann aber auch heute unbekannteren Autorinnen und Autoren nach. Der Vortrag wird ergänzt durch Photos, Originaldokumente und Filmausschnitte.