Kunst aus Neuss

78. JAHRESAUSSTELLUNG


Kulturforum Alte Post / Städtische Galerie
Laufzeit: 29. November 2026 bis 17. Januar 2027

Weitere Details werden in Kürze an dieser Stelle bekannt gegeben.

Reservierung Begleitprogramm unter ausstellungen@stadt.neuss.de

35 Künstler*innen aus dem Neusser Umkreis präsentieren ihre aktuellen Werke. 

Teilnehmende Künstler*innen:
Amédé Ackermann, Birgit Axler-Cohnitz, Brigitte Baldauf, Ada Blochwitz, Sabine Böttcher, Karin Geiger, Ralf Gemein, Amit Goffer, Alwina Heinz, Inge Martin, Sabrina Jung, Christina Karababa, Kay Kaul, Dvir Kedar, Beate Kortländer, Burgi Kühnemann, Katharina Lichtenscheidt, Axel Nass, Ursula Helene Neubert, Moritz Paulus, Susanne Pfefferkorn, Nicole Prüm, Almut Rabenau, SADAM, Petra Marita Sadowski, Hubert-Ernst Schäfer, Uwe Scherenberger, Rainer Schmidt, Walter Schmitt, Michaela Schulze Wehninck, Giacomo Viegas de Sousa , Wolfgang Waldner, Yan Wang, David Zepter und Christina S. Zhu

Kursdetails

Deutsche Stiftung Denkmalschutz: Können Bauwerke expressiv sein?

Keine Anmeldung möglich

Anmeldung unter: https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/terminkalender/formular-veranstaltungsanmeldung.html?termin=29.10.26%20%E2%80%93%20Neuss%2C%20Vortrag%3A%20K%C3%B6nnen%20Bauwerke%20expressiv%20sein%3F%20Die%20Epoche%20der%20expressionistischen%20Architektur

Kursnr. 262C4310V
Beginn Do., 29.10.2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Romaneum, Raum E.29
Entgelt entgeltfrei
Teilnehmer 7 - 40
Altersgruppe 16 - 99 Jahre

Kursbeschreibung

Am Ende des Ersten Weltkrieges entsteht im Deutschen Reich eine neue Architektursprache, deren Vorläufer schon 1915 als „expressionistisch“ beschrieben werden, mit kristallin-gezackten, kurvigen und organischen Linien, die zur Ausdruckssteigerung eingesetzt werden, im Gegensatz zu den nüchternen, geraden Linien des Neuen Bauens, für die das Bauhaus steht. Im nördlichen Deutschland entwickelt sich der Backsteinexpressionismus, während sich ab Ende der 1920er Jahre Elemente des Stils mit denen des Art Déco und des neusachlichen Bauens vermischen. Viele namhafte deutsche Architekten entwerfen einige Jahre ihres Schaffens Gebäude, die dem expressionistischen Stil verpflichtet sind, so vor allem Otto Bartning, Peter Behrens, Dominikus Böhm, Fritz Höger, Wilhelm Kreis, Erich Mendelsohn, Hans Poelzig oder Hans Scharoun. Vier Gebäude, die in keiner Architekturgeschichte fehlen dürfen, bilden den Auftakt des Stils: das Glashaus auf der Werkbund-Ausstellung von Bruno Taut in Köln (1914), das Große Schauspiel-haus von Hans Poelzig in Berlin (1919), der Einsteinturm von Erich Mendelsohn in Potsdam (1920- 22) und das Chilehaus von Fritz Höger in Hamburg (1922-24).
Der Vortrag zeigt zu Beginn Quellen auf, aus denen sich die Entwicklung des architektonischen Expressionismus speist. Vorgestellt werden darüber hinaus die expressionistischen Werkphasen von Hans Poelzig, Hans Scharoun, Otto Bartning und Fritz Höger. Der Vortrag schließt mit Verweisen auf Beispiele des Stils in Neuss und Umgebung sowie auf typische Bauelemente des Expressionismus.

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