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Veranstaltung "SDG-Reihe Modul 1: Warum nachhaltig leben so schwer ist – Gerechtigkeit als Fundament" (Nr. 262N110) wurde aus dem Warenkorb entfernt.

SDG-Reihe Modul 1: Warum nachhaltig leben so schwer ist – Gerechtigkeit als Fundament

Anmeldung möglich ( 20 Plätze sind frei)
Kursnr. 262N110
Beginn Mi., 04.11.2026, 18:30 - 20:00 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Romaneum, Raum 1.24
Entgelt 7,00 €
Teilnehmer 4 - 20
Altersgruppe 16 - 99 Jahre

Kursbeschreibung

Nachhaltigkeit = Luxus-Hobby? Wir schauen uns an, wie Privilegien, Gesundheit und Geldbeutel unsere Handlungsspielräume bestimmen – ohne Urteil, aber mit dem Blick für das große Ganze. In unserer Reihe zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) betrachten wir an fünf Abenden verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit in unserem Alltag - ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit Alltagsnähe und positiver Sicht auf die Zukunft. Die fünf Termine können einzeln gebucht werden.

Warum fühlt sich ein nachhaltiges Leben oft wie ein Hindernislauf an? Nachhaltigkeit wird oft als individueller Lifestyle verkauft: plastikfrei einkaufen, Lastenrad fahren, Bio-Fleisch genießen. Doch was, wenn das Budget am Monatsende kaum für die Miete reicht oder die Zeit für aufwendige Recherche fehlt?

In diesem Modul verlassen wir die Blase des „perfekten Öko-Lebens“ und blicken auf das Fundament: die soziale Gerechtigkeit. Anhand der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen untersuchen wir, warum Umweltschutz eigentlich Menschenschutz ist.

Was wir gemeinsam angehen:

- Der Privileg-Check: Wir reflektieren in einem geschützten Rahmen, wie Bildungszugang, Finanzen und Herkunft unsere ökologischen Möglichkeiten beeinflussen.

- Planetary Health: Warum ein gesunder Planet die beste Krankenvorsorge ist – und warum Hitze oder Umweltgifte besonders diejenigen treffen, die am wenigsten Ressourcen haben.

- Die soziale Schere: Wir sprechen offen über die „Nachhaltigkeits-Barriere“ in Deutschland und wie wir von der Ohnmacht zurück in die Handlungsfähigkeit kommen.

Dieser Kurs ist kein theoretisches Seminar, sondern ein Ort für ehrlichen Austausch. Wir schauen uns an, wo strukturelle Ungleichheiten in unserem Alltag auftauchen – und wie wir gemeinsam an Lösungen arbeiten können, die niemanden zurücklassen.

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