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SDG-Reihe Modul 4: Die großen Hebel – Warum der Jutebeutel allein die Welt nicht rettet
Anmeldung möglich ( 20 Plätze sind frei)
| Kursnr. | 262N113 |
| Beginn | Mi., 02.12.2026, 18:30 - 20:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Romaneum, Raum 1.24 |
| Entgelt | 7,00 € |
| Teilnehmer | 4 - 20 |
| Altersgruppe | 16 - 99 Jahre |
Kursbeschreibung
Strukturen statt Schuldgefühle: Wir untersuchen, wie Politik, Stadtplanung und Finanzen unseren Alltag prägen. Gemeinsam finden wir heraus, wo wir in unserer Region wirklich etwas bewegen können.In unserer Reihe zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs) betrachten wir an fünf Abenden verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit in unserem Alltag - ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit Alltagsnähe und positiver Sicht auf die Zukunft. Die fünf Termine können einzeln gebucht werden.
Wir kennen es alle: Wir trennen penibel den Müll, verzichten auf Plastiktüten und fühlen uns trotzdem machtlos angesichts der globalen Krisen. In diesem Modul drehen wir den Spieß um. Wir lassen den Fokus auf den „ökologischen Fußabdruck“ mal beiseite und konzentrieren uns auf unseren „Handabdruck“ – also die Strukturen, die wir gemeinsam verändern können.
Wir schauen uns an, wie Stadtplanung, Energienetze und politische Entscheidungen unseren Spielraum erst abstecken. Denn Nachhaltigkeit sollte kein Kraftakt für den Einzelnen sein, sondern der Standard für alle.
Unsere Themen im Überblick:
System-Check: Warum die Infrastruktur unser Verhalten diktiert und wie wir durch demokratische Teilhabe (SDG 16) Einfluss auf die großen Weichenstellungen nehmen.
Lokal-Mapping: Wir gehen auf Entdeckungstour in unserer eigenen Region. Wo gibt es bereits Energiegenossenschaften, Sharing-Angebote oder politische Beiräte, bei denen wir andocken können?
Energie & Mobilität vor Ort: Wir werfen einen Blick auf die Wärme- und Verkehrswende direkt vor unserer Haustür. Was läuft schon gut, und wo müssen wir lauter werden?
Die Macht des Geldes: Wo arbeitet eigentlich unser Erspartes? Wir sprechen über Banken, Versicherungen und den Hebel, den wir durch „Divestment“ (den Abzug von Kapital aus fossilen Industrien) in der Hand halten.
In diesem Modul geht es darum, aus der Passivität in die Handlungsfähigkeit zu kommen. Wir vernetzen uns, identifizieren lokale Ansprechpartner in Politik und Verwaltung und lernen, wie wir gemeinsam Druck für echte Veränderungen aufbauen können.
Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
02.12.2026
Uhrzeit
18:30 - 20:00 Uhr
Ort
Brückstr. 1,
Romaneum, Raum 1.24
Kurse der Dozentin
262N100 - Zukunft zum Anfassen: Ein Stadtspaziergang zu den globalen Nachhaltigkeitszielen
262N140V - Psychologie des Wandels: Warum wir wissen, was richtig ist – aber anders handeln
262N170 - Fair-Fashion-Night: Kleidertauschparty mit kreativem Upcycling-Impuls
262N110 - SDG-Reihe Modul 1: Warum nachhaltig leben so schwer ist – Gerechtigkeit als Fundament
262N111 - SDG-Reihe Modul 2: Avocado, Kaffee & Co. – Nachhaltig essen ohne schlechtes Gewissen
262N112 - SDG-Reihe Modul 3: Kaufen oder lassen? – Wirtschaft, Konsum & die Siegel-Falle
262N113 - SDG-Reihe Modul 4: Die großen Hebel – Warum der Jutebeutel allein die Welt nicht rettet
262N114 - SDG-Reihe Modul 5: Die Ideen-Werkstatt – Vom Wissen ins Tun kommen
262N116 - Green Parent: Nachhaltiger Familienalltag stressfrei und ohne schlechtes Gewissen