un|mögliche Landschaften

TOPOGRAFIEN ZWISCHEN ABWESENHEIT, MATERIAL UND IMAGINATION

 

22. MÄRZ bis 17. MAI 2026
VERNISSAGE: Sonntag, 22. März 2026, 11:30 Uhr
FINISSAGE mit ARTIST TALK: Sonntag, 17. Mai 2026, 11:30 Uhr
BEGLEITPROGRAMM: siehe KURSE (nach unten scrollen)

Christina Karababa und Gabi Schwab-Trapp begreifen Skulptur als Erfahrungsraum, in dem Abwesenheit und Wandel sichtbar werden. In ihren Arbeiten verbinden sich Material, Landschaft und Bild zu Trägern von Zeit, Erinnerung und kollektiver Imagination. Die Ausstellung untersucht Prozesse der Transformation zwischen Natur, Kultur und technologischem Eingriff. Dazu gehören Orte, an denen Landschaft durch Rohstoffabbau grundlegend verändert wird. In skulpturalen und Mixed-Media-Arbeiten sowie in tragbaren Objekten werden Entzug, Fragment und Ursprung zu konkreten Gestaltungsmitteln, die das Zusammenspiel von Landschaft, Material und Intervention erfahrbar machen.

Öffnungszeiten:
22. März & 17. Mai 2026 11:30 — 20 Uhr,
23.03.2025 – 16.05.2026 Do, Sa und So 12 – 20 Uhr & werktags nach Absprache
Geschlossen: 03. – 06.04.2026 (Ostern), 14.05.2025 (Christi Himmelfahrt)

Diese Ausstellung wurde vorab unter dem Arbeitstitel »Kunst & Technik« angekündigt.

 

Kursdetails

Und wie halten Sie es mit der Moderne? - Betrachtungen über Poundbury

Keine Anmeldung möglich
Kursnr. 262C4314V
Beginn Mo., 18.01.2027, 19:00 - 20:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Romaneum, Raum E.27
Entgelt 7,00 €
Teilnehmer 7 - 40
Altersgruppe 16 - 99 Jahre

Kursbeschreibung

1984 erregt sich Prinz Charles wieder einmal öffentlich über das zeitgenössische Bauen in der Metropole London. „Monströse Geschwüre“ nennt er geplante Bauwerke von renommierten Architekten, die sich der Moderne verpflichtet sehen. Der engagierte Prinz belässt es nicht nur bei Beschimpfungen. Er will beweisen, dass es eine menschlichere Architektur gibt, die die Wunden der Moderne heilen kann. Er will zeigen, dass man sehr wohl am gleichen Ort wohnen, einkaufen und arbeiten kann, und dass es dort einen Kontakt zur Geschichte des Landes und zu regionalen Baustoffen und Baumethoden gibt. Zusammen mit dem Luxemburger Städteplaner Leon Krier denkt er sich einen Modell-Ort für 5000 Menschen aus, angegliedert an die alte Stadt Dorchester in Dorset. 1993 beginnt man auf der grünen Wiese mit dem Bau, ausschließlich in traditionellen Formen der Region. Es entstehen Häuser, die 200 – 400 Jahre alt sein könnten. Sogar an 30 % Sozialwohnungen wird gedacht. Mittlerweile hat „Poundbury“ an Kontur gewonnen - ca. 5000 Menschen leben dort. Und es wird weiter gebaut. 2028 soll das Projekt mit ca. 6000 Bewohnern abgeschlossen werden.

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