un|mögliche Landschaften

TOPOGRAFIEN ZWISCHEN ABWESENHEIT, MATERIAL UND IMAGINATION

 

22. MÄRZ bis 17. MAI 2026
VERNISSAGE: Sonntag, 22. März 2026, 11:30 Uhr
FINISSAGE mit ARTIST TALK: Sonntag, 17. Mai 2026, 11:30 Uhr
BEGLEITPROGRAMM: siehe KURSE (nach unten scrollen)

Christina Karababa und Gabi Schwab-Trapp begreifen Skulptur als Erfahrungsraum, in dem Abwesenheit und Wandel sichtbar werden. In ihren Arbeiten verbinden sich Material, Landschaft und Bild zu Trägern von Zeit, Erinnerung und kollektiver Imagination. Die Ausstellung untersucht Prozesse der Transformation zwischen Natur, Kultur und technologischem Eingriff. Dazu gehören Orte, an denen Landschaft durch Rohstoffabbau grundlegend verändert wird. In skulpturalen und Mixed-Media-Arbeiten sowie in tragbaren Objekten werden Entzug, Fragment und Ursprung zu konkreten Gestaltungsmitteln, die das Zusammenspiel von Landschaft, Material und Intervention erfahrbar machen.

Öffnungszeiten:
22. März & 17. Mai 2026 11:30 — 20 Uhr,
23.03.2025 – 16.05.2026 Do, Sa und So 12 – 20 Uhr & werktags nach Absprache
Geschlossen: 03. – 06.04.2026 (Ostern), 14.05.2025 (Christi Himmelfahrt)

Diese Ausstellung wurde vorab unter dem Arbeitstitel »Kunst & Technik« angekündigt.

 

Kursdetails

Deutsche Stiftung Denkmalschutz: Können Bauwerke expressiv sein?

Keine Anmeldung möglich

Anmeldung unter: https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/terminkalender/formular-veranstaltungsanmeldung.html?termin=29.10.26%20%E2%80%93%20Neuss%2C%20Vortrag%3A%20K%C3%B6nnen%20Bauwerke%20expressiv%20sein%3F%20Die%20Epoche%20der%20expressionistischen%20Architektur

Kursnr. 262C4310V
Beginn Do., 29.10.2026, 19:00 - 20:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort Romaneum, Raum E.29
Entgelt entgeltfrei
Teilnehmer 7 - 40
Altersgruppe 16 - 99 Jahre

Kursbeschreibung

Am Ende des Ersten Weltkrieges entsteht im Deutschen Reich eine neue Architektursprache, deren Vorläufer schon 1915 als „expressionistisch“ beschrieben werden, mit kristallin-gezackten, kurvigen und organischen Linien, die zur Ausdruckssteigerung eingesetzt werden, im Gegensatz zu den nüchternen, geraden Linien des Neuen Bauens, für die das Bauhaus steht. Im nördlichen Deutschland entwickelt sich der Backsteinexpressionismus, während sich ab Ende der 1920er Jahre Elemente des Stils mit denen des Art Déco und des neusachlichen Bauens vermischen. Viele namhafte deutsche Architekten entwerfen einige Jahre ihres Schaffens Gebäude, die dem expressionistischen Stil verpflichtet sind, so vor allem Otto Bartning, Peter Behrens, Dominikus Böhm, Fritz Höger, Wilhelm Kreis, Erich Mendelsohn, Hans Poelzig oder Hans Scharoun. Vier Gebäude, die in keiner Architekturgeschichte fehlen dürfen, bilden den Auftakt des Stils: das Glashaus auf der Werkbund-Ausstellung von Bruno Taut in Köln (1914), das Große Schauspiel-haus von Hans Poelzig in Berlin (1919), der Einsteinturm von Erich Mendelsohn in Potsdam (1920- 22) und das Chilehaus von Fritz Höger in Hamburg (1922-24).
Der Vortrag zeigt zu Beginn Quellen auf, aus denen sich die Entwicklung des architektonischen Expressionismus speist. Vorgestellt werden darüber hinaus die expressionistischen Werkphasen von Hans Poelzig, Hans Scharoun, Otto Bartning und Fritz Höger. Der Vortrag schließt mit Verweisen auf Beispiele des Stils in Neuss und Umgebung sowie auf typische Bauelemente des Expressionismus.

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