Studienorientierung

Für uns beginnt Studienorientierung bei einer länger währenden Auseinandersetzung mit Fragen des Bildnerischen, Gestalterischen oder Theatralischen. Meist ist dies eine praktische Beschäftigung, wobei wir uns diese nur als individuellen Weg, als eine Art Selbstbefragung vorstellen können: irgendwo steigt man ein und lässt sich durch Neugier und Leidenschaft vorantreiben, wobei Dozent*innen der „Alten Post“ kritisch begleiten können und wollen.

Studientauglichkeit besteht, wenn intensive eigene Erfahrungen vorliegen und Fähigkeiten erworben wurden – sicher mit Schwerpunktsetzungen, z.B. im Bereich des Musiktheaters, der Skulptur, der Fotografie oder Malerei.

Städteübergreifendes Ausstellungsprojekt „Home Street Home“ Sommer 2019

Auf der Basis dieser grundlegenden und allgemeinen Erfahrungen mit Raum, Farbe, Stimme und/oder Körper kann dann die Idee wachsen, das eigene Interesse in die Mitte des eigenen Lebens zu stellen und ein Studium zu beginnen. Für die dann folgende Suche und Auseinandersetzung bieten wir konkrete Orientierungsfelder mit der Möglichkeit, Gleichgesinnte kennen zu lernen und von Berufspraktiker*innen beraten zu werden.

In einer letzten Phase vor dem Studium begleiten wir bei der Erarbeitung einer Bewerbungsmappe oder bei der Vorbereitung auf das Vorsprechen an Schauspielschulen. Selbstverständlich erörtern wir aber auch gemeinsam andere nebenberufliche Wege, seiner Leidenschaft nachgehen zu können. Angesichts der Tatsache, dass ein späterer Studienwechsel durch Überziehen der Regelstudienzeit teuer werden kann, erscheint uns eine grundlegende Prüfung des eigenen Studienwunsches vor Studienbeginn wichtiger als je zuvor zu sein.

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